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Binnenschifffahrt verliert Marktanteile

Mit dem Ziel, mögliche Ursachen für die Marktanteilsverluste der Binnenschifffahrt in den vergangenen Jahren zu identifizieren, hat das Bundesamt für Güterverkehr im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Entwicklung des Modal Split in Deutschland näher untersucht.

Laufende Nr. 10/12
Datum 09.08.2012

Mit dem Ziel, mögliche Ursachen für die Marktanteilsverluste der Binnenschifffahrt in den vergangenen Jahren zu identifizieren, hat das Bundesamt für Güterverkehr im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Entwicklung des Modal Split in Deutschland näher untersucht. Vor dem Hintergrund einer tendenziell steigenden Verkehrsleistungsentwicklung gingen die Anteile der Binnenschifffahrt am Modal Split im Zeitraum von 2000 bis 2011 zugunsten von Straße und Schiene sukzessive von 13 auf 9 Prozent zurück. Die Straße erhöhte ihre Anteile im selben Zeitraum von rund 68 auf 71 Prozent, die Schiene von rund 16 auf 18 Prozent. Der Anteil der Rohrleitungen am Modal Split lag im Zeitraum von 2000 bis 2011 konstant bei zwei bis drei Prozent.


Mit Ausnahme der Güterabteilung "Fahrzeuge, Maschinen, sonstige Halb- und Fertigwaren, besondere Transportgüter" folgten die Leistungswerte der Binnenschifffahrt im vergangenen Jahrzehnt in keiner Güterabteilung einem eindeutigen Wachstumstrend. In keiner der zehn Güterabteilungen (NST/R) konnte die Binnenschifffahrt ihren Anteil am Modal Split nachhaltig erhöhen. In der Tendenz stagnierte er in fünf Güterabteilungen, in den übrigen fünf Güterabteilungen sank er. So entwickelten sich im letzten Jahrzehnt einige Segmente, in denen die Binnenschifffahrt vergleichsweise hohe Marktanteile erreicht bzw. die bezogen auf die Verkehrsleistung für die Binnenschifffahrt von hoher Bedeutung sind, schwächer als der Gesamtmarkt. Auf Märkten, die im vergangenen Jahrzehnt durch eine steigende Verkehrsnachfrage gekennzeichnet waren, konnte die Binnenschifffahrt ihren Marktanteil bestenfalls halten. Den Güterstruktureffekt vollzog sie im vergangenen Jahrzehnt nur bedingt nach.


Der vollständige Bericht, der auch eine detailliertere Analyse für den Bereich der Containerverkehre, den Mineralölsektor und die Stahlindustrie beinhaltet, steht Ihnen ab sofort kostenlos hier zur Verfügung.


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