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Ausbildungsengagement der Verkehrsbranche im kaufmännischen Bereich trübt sich ein

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat den Turnusbericht zur Arbeitsmarktsituation und zu den Arbeitsbedingungen von Kaufleuten für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistung und Schifffahrtskaufleuten erstellt, der sich schwerpunktmäßig mit den Entwicklungen im Jahr 2013 beschäftigt.

Laufende Nr. 15/14
Datum 21.11.2014

Vor dem Hintergrund einer moderaten wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2013 ergab sich eine in weiten Teilen stabile Beschäftigtenanzahl. Auffällig ist bei allen drei untersuchten Berufsfeldern ein hoher Frauenanteil bei den Beschäftigten, der über dem durchschnittlichen Frauenanteil der Beschäftigten in der Verkehrsbranche liegt. Bei den Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistung und den Schifffahrtskaufleuten findet sich eine hohe Anzahl von jungen Beschäftigten. Bei den Kaufleuten für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen stellt sich die Situation anders dar: Wenige junge Arbeitnehmer stehen einer großen Anzahl von Arbeitnehmern im fortgeschrittenen Alter gegenüber. In großen Teilen scheint es der Verkehrsbranche bislang noch zu gelingen, ausreichend Jugendliche für die kaufmännischen Berufe zu begeistern. Allerdings stellen Gewerbevertreter fest, dass sich die Anzahl der Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz reduziert habe.

Dies drückt sich auch in den in einigen Bereichen rückläufigen Ausbildungszahlen aus. Ein mitunter geringes Ausbildungsengagement in Teilen der Verkehrsbranche beeinflusst die Ausbildungszahlen zusätzlich negativ. Entsprechend der sinkenden Ausbildungszahlen und der geringeren Verfügbarkeit von Personal findet regelmäßig ein Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte statt. Unternehmen versuchen, Fachkräfte abzuwerben bzw. ihre Mitarbeiter zu binden. Dies geschieht beispielsweise im Rahmen von speziellen Programmen oder mit Hilfe von monetären Anreizen. Dass verstärkt monetäre Anreize gesetzt werden, zeigt sich ebenso bei einer Betrachtung der aktuellen Tarifabschlüsse, die für alle Beschäftigten mehr oder minder deutliche Lohnerhöhungen beinhalteten.

Ab sofort steht Ihnen die vollständige Studie hier zur Verfügung.


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