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BAG unterstützt Verkehrssicherheitsaktion sicher.mobil.leben – Brummis im Blick

Das BAG beteiligt sich am 12. September 2019 am bundesweiten Kontrolltag der Verkehrssicherheitsaktion der Innenministerkonferenz „sicher.mobil.leben – Brummis im Blick“.

Laufende Nr. 2019/9/6
Datum 06.09.2019

Die Unterstützung des Bundesamts für Güterverkehr ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit mit der Polizei und der gemeinsamen Zielsetzung, den gewerblichen Güterverkehr sicherer zu machen.
Deshalb nehmen sowohl der Straßenkontrolldienst als auch der Mautkontrolldienst des BAG an dieser Aktion teil. Dies geschieht im Rahmen einer zentralen Kontrolle im Großraum Berlin und durch Beteiligung der Länderpolizeien.

Die Kontrolle wird folgende Botschaften schwerpunktmäßig aufgreifen:

  • Ausreichend schlafen und Pausen machen: Lenk- und Ruhezeiten
  • Bremsen und Reifen okay? Sichere Straßen durch sichere Fahrzeuge: Kontrolle des techni-schen Zustandes
  • Nicht zu viel laden und richtig sichern: Einhaltung der Achslasten und des zGG, ausreichende Sicherung von Ladung

Im Bedarfsfalle werden aber auch weitergehende Kontrollen (z.B. der Gefahrgut- und Abfallbeförde-rungsvorschriften) durchgeführt.


Warum sind Brummis im Blick?

Im Zuge fortschreitender nationaler und internationaler wirtschaftlicher Verflechtung nimmt der gewerbliche Personen- und Güterverkehr ─ gerade im Transit-Land Deutschland ─ stetig zu. Rund 70 % aller Güter werden per LKW transportiert, Tendenz steigend. Insbesondere Berufskraftfahrer sind
einem hohen Zeit- und Kostendruck ausgesetzt. Zugleich tragen sie eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer, da sie in der Regel schwere Lasten oder andere Personen befördern. Um auf die besonderen Risiken und Gefahren dieser Gruppe aufmerksam zu machen, steht die diesjährige Aktion "sicher.mobil.leben" unter dem Titel "Brummis im Blick". Ziel der Kontrollen am 12.09.2019 ist daher die flächendeckende und konzentrierte Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs.


LKW-Unfälle sind überdurchschnittlich schwere Unfälle

LKW-Unfälle haben überdurchschnittlich schwere Folgen. Allein im Jahr 2018 gab es bundesweit 28.631 solcher Unfälle, bei denen rund 39.500 Personen verletzt wurden, davon 7.293 schwer. 762 Menschen wurden bei diesen Unfällen getötet. Dabei sind es seltener die Fahrer selbst, die großen Schaden nehmen. Das Risiko, bei einem LKW-Unfall getötet zu werden, ist für andere Verkehrsteil-nehmer fast viermal so hoch wie für die Insassen eines Güterkraftfahrzeuges.


Warum kommt es zu LKW-Unfällen?

Häufigste Ursachen für Unfälle, die die Fahrer von Güterkraftfahrzeugen außerhalb der Bundesauto-bahnen verursachen, sind Abstandsfehler, Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Ausfahren sowie Vorfahrts- und Vorrangfehler. Auf den Bundesautobahnen sind die Hauptunfallursachen nicht angepasste Geschwindigkeit, mangelnde Ladungssicherung, unzureichender Abstand, Fehler beim Überholen und Übermüdung.


Wer beteiligt sich an den Kontrollen?

Die zentrale Koordination erfolgt durch die Deutsche Hochschule der Polizei. An der Aktion beteiligen sich zudem der Deutsche Verkehrssicherheitsrat, das Bundesamt für Güterverkehr und operative Kräfte der Zollbehörden.

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